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Klimaschutzinitiative im Amt Lützow-Lübstorf


Unsere Zukunft aktiv gestalten…
… eine Herausforderung, die unsere Gemeinden bewegt und die wir gemeinsam mit Ihnen annehmen möchten: Wie können wir dafür sorgen, dass unsere Region auch in 5, 10 oder 20 Jahren immer ein bisschen lebenswerter bleibt? Eine wichtige Facette ist dabei unser zukünftiger Umgang mit Energie. Wollen wir Strom, Wärme und Kraftstoffe weiterhin so verbrauchen, wie bisher oder werden wir Energie, Kosten und umweltschädliche Treibhausgase einsparen können? Wollen wir unsere Energie auch zukünftig weitgehend aus dem Ausland beziehen oder wird es möglich sein, unsere natürlichen Ressourcen hier vor Ort besser zu nutzen? Wie kann es gelingen, auf diese Weise unsere lokalen Wirtschaftskreisläufe zu stärken und unabhängiger von wechselnden geopolitischen Großwetterlagen zu werden? Wie können wir dabei Lebensqualität, Kosten und den Schutz unserer Umwelt in Einklang bringen?

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir im Klimaschutzprojekt des Amtes dazu Antworten finden!


Ziele und Inhalte des Klimaschutzprojektes
Um sich dieser Aufgabe zu stellen und konkret nach Gestaltungsmöglichkeiten zu suchen, haben sich die Gemeinden Alt Meteln, Brüsewitz, Dalberg-Wendelstorf, Klein Trebbow, Lübstorf, Lützow und Zickhusen mit dem Amt und dem Landkreis Nordwestmecklenburg zusammengefunden. Ziel ist es, hier vor Ort klimafreundliche Entwicklungen anzustoßen, von denen Sie als Einwohner und die Gemeinden nachhaltig profitieren können.

Als Grundlage für zukünftige Klimaschutzaktivitäten wurden im Zeitraum 2018 und 2019 die Klimaschutzteilkonzepte „Erneuerbare Energien und integrierte Wärmenutzung“ sowie „Kommunale Liegenschaften und Portfoliomanagement“ vorgelegt. Die 2 Klimaschutzteilkonzepte wurden durch die Bürogemeinschaft aus der Forschungs-GmbH Wismar und der Trigenius GmbH in intensiver Zusammenarbeit mit Vertretern aus den Gemeinden und interessierten Bürgern erarbeitet. Sie beinhalten einen Überblick über die energetischen Einsparpotenziale und Optionen in den Gemeinden und zeigen auf, welche Möglichkeiten zur Energie-, Kosten- und Treibhausgaseinsparung in den öffentlichen Gebäuden der Gemeinden bestehen. Darüber hinaus untersuchen sie Möglichkeiten, um auch in den Haushalten unnötige Energiekosten einzusparen. Es soll z.B. herausgefunden werden, in welchen Ortsteilen der Gemeinden gute Voraussetzungen gegeben sind, um lokale Brennstoffe oder Energie aus Sonne und Erdwärme sinnvoll und kostengünstig zu nutzen.


Aufbauend auf die gewonnenen Ergebnisse möchten die Gemeinden gemeinsam mit den Bürgern nun die konkrete Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen zu Energieeinsparungen angehen.

Die Ergebnisse der Klimaschutzkonzepte finden Sie über folgenden Link:
http://unsere-zukunft.info/konzepte/klimaschutzteilkonzepte-ll


Bisherige und geplante Klimaschutzbemühungen:
Aktive Schritte um Energie zu sparen lohnen sich auch finanziell! Ein Beispiel ist die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik, die in den letzten Jahren in weiten Teilen des Amtsbereichs erfolgt ist und zu deutlichen Kosteneinsparungen geführt hat.

  • Überblick LED-Straßenbeleuchtung

  • Für 2019 ist die Umstellung der Innenbeleuchtung in der Amtsverwaltung in Lützow auf LED-Beleuchtung geplant.


    Förderung mit Unterstützung durch:


      „Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete"

    Nationalen Klimaschutzinitiative
    Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.“